Helferkreis „Atempause“: Betreuer-Stiftung anerkannt (Quelle: Jeversches Wochenblatt)Acht Betreuer entlasten Angehörige bei der Pflege von Demenzkranken, Menschen mit geistigen Behinderungen oder psychischen ErkrankungenMit Bescheid des Landesamtes für Soziales, Jugend und Familie vom März erhielt die Betreuer-Stiftung-Jever jetzt die Anerkennung als Einrichtung für niedrigschwellige Betreuungsangebote. Für diese Betreuungen wurde eigens der Helferkreis „Atempause“
gegründet, wie Stiftungs-Vorsitzender Eberhard Möhwald jetzt auf einer Pressekonferenz erklärte. obere Reihe von links: Tanja Bartels, Gisela Beck, Rita Möhwald (Koordinatorin), Sabine Engelmann-Rocker, vorn: Monika Straub, Gisela Hentschel, Hannelore Skambraks-Pätzold, Ursel Kopyciok-Keller, Anna-Liisa Olgemann Acht Helfer und als Koordinatorin Rita Möhwald bilden diese Helfergruppe, die mit ihren Einsätzen im häuslichen Bereich für Menschen mit demenzbedingten Fähigkeitsstörungen, mit geistigen Behinderungen oder auch psychischen Erkrankungen deren pflegende Angehörige entlasten. Zum Angebot gehört eingangs der vorbereitende und vertrauensbildende Hausbesuch der Koordinatorin sowie die Einbeziehung von biografischen Kenntnissen, die man durch die pflegenden Angehörigen erfährt. Die in Lehrgängen geschulten Helfer kommen flexibel nach Absprache in die Haushalte und übernehmen für eine festgelegte Anzahl von Stunden die Betreuung der kranken Menschen. Das entlastet die Angehörigen, die so auch einmal Zeit für persönliche Erledigungen aber auch für Entspannungsangebote finden. Die Helferinnen sind ehrenamtlich tätig und erhalten eine Aufwandspauschale von den pflegenden Angehörigen, die diese wiederum mit ihren Pflegekassen abrechnen können. Möhwald betonte dazu, dass diese Helferinnen keine Pflege leisten, sondern reine Betreuung, also zum Beispiel, indem sie neben einer schlichten Beaufsichtigung Spiele spielen oder vorlesen. Die ersten Termine dienen der Eingewöhnung, wie ohnehin eine jeweilige feste Zuordnung beabsichtigt ist, um den Betreuten möglichst keine Wechsel zuzumuten, zumal es sich hier um Vertrauensstellungen handelt. die Helferinnen nehmen im Übrigen an monatlichen Fortbildungen teil. Abschließend erklärte der Stiftungs-Vorsitzende, dass es großen Bedarf für solche Hilfseinsätze gebe und weitere Helfer für das niederschwellige Angebot stets willkommen seien. |